Mit seinen zackigen grünen Blättern sieht Rucola ein wenig aus wie Löwenzahn und wurde bis vor einigen Jahren noch oft für Unkraut gehalten. Mittlerweile hat sich der Salat aber durchgesetzt und das nicht nur wegen seines angenehm nussigen Aromas. Rucola ist nämlich auch sehr gesund. Die Bitterstoffe im Rucola können dazu beitragen, dass das ganze Verdauungssystem unterstützt wird. Außerdem hat er im Gegensatz zu vielen anderen Salatsorten einen mittelhohen Wert an Magnesium und Eisen. Magnesium ist wichtig für die Muskeltätigkeit. Eisen verbessert den Sauerstofftransport im Blut. Zudem enthält Rucola einen großen Anteil von Kalium sowie Vitamin A und C. Im Mittelalter galt die einjährige Pflanze sogar als Lust steigernd, weshalb ihr Anbau in Klostergärten verboten wurde.