Beim Fett kommt es neben der Gesamtmenge auch entscheidend auf die Zusammensetzung des Fetts an. Fett bestehen aus Glycerin und Fettsäuren. Bei den Fettsäuren muss man zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren unterscheiden. Wichtig ist auch noch, ob man es mit tierischen oder pflanzlichen Fetten zu tun hat. In den tierischen Fetten stecken meist mehr gesättigte Fettsäuren, in den pflanzlichen meist ungesättigte. Zu den tierischen Fetten gehören Butter und Schmalz. Aber auch in Fleisch, Aufschnitt, Eiern und in Milchprodukten sind tierische Fette in versteckter Form enthalten. Margarine und Öl bestehen vorwiegend aus pflanzlichen Fetten. Hochwertige Sorten enthalten reichliche einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Cholesterin, mit dem viele Menschen vorsichtig umgehen müssen, weil ihre Blutfettwerte zu hoch sind, ist nur in tierischen Fetten enthalten. Einfach ungesättigte Fettsäuren verhalten sich dem Cholesterinspiegel gegenüber weitgehend neutral, mehrfach ungesättigte Fettsäuren - die wichtigste ist die Linolsäure - wirken einem hohen Cholesterinspiegel sogar entgegen. In allen Fetten ist Vitamin E in unterschiedlichen Mengen enthalten. Dieses Vitamin ist wichtig für die Körperzellen, die für einen reibungslosen Stoffwechsel sorgen sollen.
Linolsäuregehalt einiger Fette:
Butter 2-3%
Schweineschmalz 6-25%
Kokosfett 1-3%
Olivenöl 4-20%
Pflanzenmargarine 25-35%
Maiskeimöl 50-62%
Sonnenblumenöl 55-65 %