Bärlauch


 
Der Bärlauch ist in Europa und Nordasien verbreitet. Bereits die Germanen verwendeten das Lauchgewächs als Heilpflanze und würzten damit ihre Speisen. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch der Name des Küchenkrauts: Bären sollen sich nach ihrem Winterschlaf dieses stark duftende Kraut als erstes schmecken haben lassen. Der Bärlauch gehört zu den Lauchgewächsen. Man findet ihn hauptsächlich in Wäldern oder auf schattigen Humusböden. Die Pflanze ähnelt den Maiglöckchen. Die zehn bis 50 cm hohen Blätter sind jedoch fleischiger. Weiße zarte, sternförmige Blüten sitzen auf geraden Stängeln. Auch im Garten ist der Bärlauch leicht kultivierbar, dann im Geschmack aber nicht so intensiv. Ähnlich wie der Knoblauch unterstützt der Bärlauch die Magen- und Darmtätigkeit. Er wirkt blutreinigend und blutdrucksenkend. Ätherische Öle, wertvolle Mineralsalze und viel Vitamin C machen den Waldlauch zu einer gesunden Delikatesse. Und noch ein Plus für den Bärlauch: Er schmeckt raffinierter als Knoblauch, ist leichter verdaulich, verursacht aber weit weniger den typischen Körpergeruch, der häufig nach dem Verzehr von Lauchgewächsen entsteht.



 

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