Richtig Essen ohne Kalorien zählen

Ausgeklügelt essen ohne Kalorien zählen!

In Deinem Körper passiert ziemlich viel. Erfahre hier mehr darüber, wie der menschliche Stoffwechsel funktioniert!

Der menschliche Stoffwechsel

Morgens und tagsüber benötigt Dein Körper – vor allem Dein Gehirn –Kohlenhydrate, um auf Touren zu kommen und um leistungsfähig zu bleiben.
Ab dem späten Nachmittag verlangsamt sich der Stoffwechsel und Dein Energieverbrauch sinkt. Dein Körper braucht jetzt keine Kohlenhydrate mehr. Er kann diese ab dieser Tageszeit auch nur mehr schlecht verarbeiten. Vor allem behindert ein voller Kohlenhydratspeicher den Abbau von Fettvorräten. Daher sollten abends Proteine auf Deinem Speiseplan stehen.
Dieser Rhythmus ist von der Natur vorgegeben und passt sich kaum an Deinen persönlichen Tagesablauf an. Auch spätes Arbeiten oder Schlafengehen ändert da nichts. 
Was Du wann isst, sollte sich daher an der Tageszeit orientieren –kohlenhydratreich bei Frühstück und Mittagessen und proteinreich beimAbendessen.

Wenn Du Deinem Körper zur richtigen Zeit das gibst, was er braucht, dann wird Dein Stoffwechsel optimal arbeiten. Und Du solltest sehr wohl daraufachten, dass Du nicht mehr Energie zu Dir nimmst als Du verbrauchen kannst. 

Energie

Der Energieumsatz kann mittels Kalorimetrie ermittelt werden. Der Energiebedarf setzt sich aus dem Grundumsatz (GU), der nahrungsinduzierten Thermogenese und vor allem dem Bedarf für körperliche Aktivität, der als Arbeits- bzw.Leistungsumsatz bezeichnet wird, zusammen. Weitere energieverbrauchende Faktorensind Wachstum, Schwangerschaft und Stillperiode. Unter dem GU versteht man den Energieverbrauch unter strikten Ruhebedingungen. Der GU deckt den Energiebedarf aller inneren Organe, wie z.B. der stoffwechselaktiven Leber, der Nieren, desGehirns usw. Sogar Fettgewebe verbraucht auch etwas Energie. Die Muskulaturbraucht allerdings weitaus mehr Energie, auch wenn sie nicht arbeitet (Fettverbrennung). Die Muskelmasse bestimmt im Wesentlichen die Höhe des Grundumsatzes, der somit auch von Geschlecht und Alter abhängt. 

Der Arbeits- oder Leistungsumsatz

Der Energieaufwand für körperliche Aktivität und damit auch der tägliche Gesamtenergiebedarf lassen sich einerseits abschätzen bzw. aus demGrundumsatz mit einem Multiplikationsfaktor halbwegs genau ermitteln. Bei körperlicher Aktivität kann man je nach Belastungsdauer und -intensität GU x1.5 bis GU x2.1 veranschlagen. Während des Zeitraums intensiver Muskelarbeit kann ein Mehrfaches des GU umgesetzt werden. Der Arbeitsumsatz bei leichterkörperlicher Arbeit macht ca. 30% des GU aus. Generell wird der individuelle Energiebedarf gerne überschätzt! Der Energieverbrauch bei körperlicher Belastung hängt wesentlich vom Ausmaß der eingesetzten Muskelmasse ab: Je mehr Muskeln arbeiten müssen, desto höher der Energieumsatz. Die Intensität der Muskelarbeit ist eine weitere Einflussgröße. Formeln können zwar helfen, eine Vorstellung darüber zu bekommen, wie viel Energie vom Körper verbrauchtwird.  Dennoch ist die gesunde Ernährung nicht auf Nährwerttabellen und Berechnungsformeln zu reduzieren.  

Ein genaues Abzählen der aufgenommenen und verbrauchten Kalorien ist bei einer ausgewogenen Ernährung in der Regel nicht notwendig. Mit Steigerung der körperlichen Aktivität und einer ausgewogenen, abwechslungsreichen Ernährung hast Du eine langfristige und nachhaltige Lebensweise gewählt. 

Darum pack die Körperwaage weg, vergiss das Kalorienzählen – bewege Dich, probier Neues aus, verwöhn Dich mit frischen Lebensmitteln, fühl die Lebendigkeit. 

 

Wusstest Du, dass Dein PH-Wert im Blut Dein Gewicht mit entscheidet?

Der PH-Wert setzt sich aus sauren und basischen Körperflüssigkeiten zusammen.
Wenn wir zu viele säurehaltige oder Säure bildende Nahrungsmittel zu uns nehmen, kann dies zu Übergewicht führen. Versuche daher, ausreichend basische Lebensmittel in Deinen Ernährungsplan einzubauen.

Basische Lebensmittel sind: rohes Gemüse, Früchte und Salat, Tofu, Sojabohnen, Mandeln, Olivenöl, Samen und Körner.

Säure bildende Lebensmittel sind: Fleisch,  Geflügel, Fisch, Meeresfrüchte, Eier, Milchprodukte, Hefeprodukte, die meisten Nusssorten, Süßigkeiten, Alkohol, Kaffee und schwarzer Tee.