Fett als wichtiger Energielieferant

Fett ist der wichtigste Energielieferant 

Darüber hinaus hat es Bedeutung als Träger der fettlöslichen Vitamine A,D, E und K.

Grundsätzlich sollten pflanzliche Öle und Fette den tierischen vorgezogen werden, da die pflanzlichen reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind – eine chemische Verbindung, die unser Körper braucht, selbst aber nicht herstellen kann. 

Reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind:

  • Maiskeimöl
  • Sonnenblumenöl
  • Saflor – Distelöl

Diese Öle sollten auch zur Speisenherstellung eingesetzt werden. Fettreiche Produkte wie zum Beispiel Nüsse, Mohn und fettreichen Käse sparsam dosieren. 

Fette findest Du in Streichfetten und Ölen, aber natürlich auch in vielen anderen Nahrungsmitteln wie Sahne, Wurst, Käse, Nüssen und Samen. Schau Dir daher auf den Produktpackungen immer die Zutaten und die Fettmenge an.

Deinen speziellen Bedarf findest Du in Deinem iJoule-Baukasten pro Mahlzeit angeführt.

Fettzellen

Zwischen 40 und 120 Milliarden Fettzellen hat ein Erwachsener, je nach Leibesumfang. In jeder von ihnen befindet sich ein Öltropfen als Energiespeicher für Hungerzeiten, aber noch weit mehr als das: Hormone, Boten- und Entzündungsstoffe sowie viele weitere Substanzen, die im Fettgewebe produziert, aus Vorstufen zusammengesetzt oder umgebaut werden. Eine kiloschwere Chemiefabrik, deren Arbeit nach neueren Forschungsergebnissen weit reichende Folgen für den gesamten Stoffwechsel hat. 

Schon lange ist bekannt, dass es einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und Krankheitenwie Typ-2-Diabetes, Arteriosklerose und Herzinfarkt gibt.  Fettzellen können wachsen, das geht bis zum Vielfachen ihrer Normalgröße. Dann steigt die Menge der Botenstoffe aus dem Fettgewebe und beginnt, andere Körpersignale zu übertönen. 

Vor allem die Fettzellen um Bauch und Taille haben es in sich. Sie sind wesentlich aktiver als die im Unterhautgewebeund an den Hüften. Aus ihnen schwemmen ständig freie Fettsäuren, Entzündungsstoffe und Blutdruck erhöhende Stoffe ins Blut. Dicke Menschen mit Apfelform – also Fett vor allem in Bauchhöhe - sind deshalb gesundheitlich gefährdeter als jene mit Birnenform - also mit schlanker Taille und starken Hüften. 

Die gute Nachricht: Die Produktion von sogenannten Adipokinen in den Fettzellen lässt sich umkehren, indem man weniger isst und sich mehr bewegt. Werden die Fettzellen kleiner und weniger, dann verringert sich die Menge der gesundheitsschädlichen Adipokine ganz von allein.

Fettfalle Job
Unser Büro-Alltag macht uns dick - und das wird immer offensichtlicher.
Bett, Frühstückstisch, Auto, Fahrstuhl, Bürostuhl, Auto, Fernseh-Coach... der stolze Inhaber des aufrechten Ganges bevorzugt zunehmend liegende oder sitzende Positionen. Das ist fatal, da die im Übermaß zugeführte Energie gar keine Chance mehr hat, verbrannt zu werden.

Die Ernährung des typischen Schreibtischmenschen: "In der Mittagspause ein paar Pommes vom Imbiss, in der Konferenz ein paar Kekse und abends eine Tiefkühlpizza aus dem Ofen. … Und abends streckt er lieber die Beine auf dem Wohnzimmertischaus, als durch den Wald zu joggen."

Gegen die ständigen Naschereien am Arbeitsplatz helfen schon ein paar einfache Tipps -

nur für die Bewegung musst du noch sorgen:

Mehrere kleine Portionen auf den Tag verteilt
Kleine Portionen helfen, ein gesundes Essverhalten zu erlernen und regulierenden Stoffwechsel.

Gesunde Pausensnacks in Reichweite habenAm besten mit wertvollen Ballaststoffen. Ideal eignen sich Vollkornkekse oder Snack-Riegel, die sich prima im Schreibtisch "bunkern" lassen. Aber auch frisches Obst und Gemüse (Karotten, Äpfel, etc.) sind ein optimaler kalorienarmer Energieschub. Für ganz Eilige: Gemüsesaft als schneller Wirkstoffkick. 

TopfentrickMeist ist der große Hunger schon nach der Vorspeise weg. Nutze das Prinzip, indem Du 20 Minuten vor dem Essen eine kalorienarme Vorspeise isst. Ideal eignet sich Topfen (aus wertvollem, sättigendem Eiweiß). Verstärke den Sättigungseffekt,indem Du die Topfenspeise mit etwas Wasser verdünnst. Das reduziert den Appetit und die Gefahr des Überessens.

 

Versteckte Kalorien Oft werden die Gerichte im Restaurant mit viel Butter verfeinert, denn Fett ist ein guter Geschmacksträger und darum bei Küchenchefs beliebt. Frage nach wie dieGerichte zubereitet werden. Bitte um eine Zubereitung mit Olivenöl, anstatt mit Butter, Sahne und Käse. Wähle Gemüse, dass mit Kräutern gewürzt wurde. Lasse Soßen extra reichen und nimm davon nur sparsam.  Das gilt auch fürs Salatdressing: die kalorienärmere Alternative sind Balsamico & Olivenöl. Und keine Scheu vorm Fragen – du bezahlst schließlich.

Finger weg von Frittiertem
Frittieren speichert einerseits mehr Fett im Essen und enthält andererseits die für unseren Körper ungesunden Transfette (hoch erhitzte Fette). Greife lieber zu Gerichten die gekocht, gebacken oder gedämpft sind. 

Mit Fett gut gewappnet!

4 Walnüsse pro Tag halten Dich fit und gesund und senken deutlich das Herzinfarktrisiko. Modifiziere zu Hause Dein Fett und verwende Maiskeimöl, Distel- oder Rapsöl. Verwende Butter nur spärlich und ist ein Aufstrich oder Käse mal fetter, nimm einfach weniger davon!